ERFÜLLT ÄLTER WERDEN

Älter werden, heißt dem Leben die Krone aufsetzen.

Als reiferer Mensch RICHTIG GUT LEBEN – eine Bewegung von reiferen Menschen mit reiferen Menschen für reifere Menschen, das ist ERFÜLLT ÄLTER WERDEN. Wenn Sie sich aktiv einbringen möchten, wenn Sie an der einen oder anderen Veranstaltung teilnehmen möchten, wenn Sie sich mit Gleichgesinnten in einer Gruppe treffen wollen, wenn Sie sich angesprochen fühlen, melden Sie sich hier:

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Liebe Leserin, lieber Leser!
Ich möchte Ihnen die Frage stellen: Wie wollen Sie älter werden? Was wünschen Sie sich für Ihr Alter?

Vielleicht stimmen Sie mit mir überein, wenn ich sage:

  • Ich möchte so weit wie möglich gesund und fit bleiben, mich körperlich wohlfühlen.
  • Ich möchte mir einen klaren Kopf bewahren.
  • Ich möchte aktiv sein, in Freiheit aktiv tun, was mich wirklich interessiert und was wirklich einen Nutzen für andere stiftet.
  • Ich möchte nicht isoliert, einsam, unsicher sein, sondern eingebunden sein in ein förderliches, unterstützendes Netzwerk von Menschen.
  • Ich möchte, dass mein Leben Sinn hat bis zum letzten Atemzug.

Klar, wenn wir das wirklich wollen, dann müssen wir auch was tun dafür.

Klar auch, wenn wir nicht selbst die Verantwortung für unser nachhaltiges Wohlsein übernehmen, dann tun es früher oder später, notgedrungen andere für uns. Denen sind wir dann ausgeliefert. Ob wir das wirklich wollen? Ob wir wollen, Objekt ihrer Versorgung zu sein?

Klar schließlich, dass wir die Verantwortung auch für die Wirkung haben, die wir erzeugen. Schaden oder nützen wir dem großen Ganzen? Sind wir Nehmer oder Geber? Verursachen wir dem großen Ganzen Fülle oder Mangel? Es wird uns nichts helfen, uns auf vergangene Verdienste zu berufen. Wir leben jetzt. An unserem Beitrag jetzt werden wir gemessen, und demgemäß werden spätere Generationen mit uns umgehen

Wenn ich Sie nun auf den unten stehenden Text zum erfüllten Älterwerden aufmerksam mache, ist mein Anliegen ein Zweifaches: Es geht mir

  • um unsere individuelle Lebensqualität
  • und darum, dem von Vielen vorhergesagten Generationenkonflikt vorzubeugen, einem gesellschaftlichen Problem, welches den sozialen Zusammenhalt in ähnlicher Weise in Frage stellen könnte, wie es derzeit das Flüchtlingsthema tut.

Also, ich lade Sie ein: Lesen Sie die untenstehenden Gedanken zu ERFÜLLT ÄLTER WERDEN! Vielleicht finden Sie sich in Ihren Bedürfnissen darin wieder, Und vielleicht finden wir Wege, unser Schicksal gemeinsam in die Hand zu nehmen. Unser Leben so zu gestalten, wie wir es gescheit, sinnvoll, heilsam und wohltuend empfinden.

Ja; manchen Menschen ist Gesundheit und geistige Frische bis ins hohe Alter beschieden, und zwar weitgehend ohne ihr Zutun. Und manche Menschen haben auch noch im hohen Alter ein Netzwerk um sich, um sich auszutauschen, geistige Impulse zu bekommen, mitten im Leben zu sein. Sie haben Glück. Vielleicht ernten sie auch, was sie ihrer Lebtag lang gesät haben. Andere allerdings haben auch gesät, werden aber gebrechlich, vergesslich, finden sich in mehr oder weniger großer Isolation wieder.

Was wollen wir im Älterwerden? Vielleicht wollen wir unseren Lieben und der Gesellschaft so wenig wie möglich zur Last fallen, unsere Unabhängigkeit bewahren, selbstbestimmt leben? Vielleicht wollen wir uns auch im Alter als wertvoll erleben, geschätzt und geachtet sein von unserer Umgebung und der Gesellschaft. Vielleicht wollen wir unser Älterwerden genießen, es zur Krönung unseres Lebens werden lassen? Vielleicht wollen wir einfach nur unbelastet und glücklich sein?

Wir können dies alles passiv dem Schicksal überlassen, wir können unser Leben aber auch aktiv in die Hand nehmen. Freilich, das Schicksal, unsere Gene, unsere Vergangenheit, all das wirkt. Es lässt uns jedoch genügend Spielraum zu eigenem Gestalten – kein Grund also zum Fatalismus, kein Grund, uns irgendwie treiben zu lassen. Auch auf das Segelschiff am großen, weiten Meer wirken Wind, Wetter, Strömungen, und doch können wir es lenken. Nicht anders ist es wohl mit unserem Leben.

Was gilt es also zu tun?

  • Die Gesundheit weiterentwickeln
    Was sich nicht weiterentwickelt, entwickelt sich zurück. Es gibt eine Menge Möglichkeiten, Krankheiten vorzubeugen und die Gesundheit weiterzuentwickeln. Etwa durch Bewegung, gesundes, genussreiches Essen, wie es uns die mediterrane Küche bietet. Sonne zur Bildung von Vitamin D, das eine Schlüsselfunktion für unsere Gesundheit hat, und darüber hinaus eine Vielzahl an Praktiken und Instrumenten zur Stärkung körperlicher Fitness und körperlichen Wohlgefühls. Wichtig dabei: Das Beste, das es weltweit gibt, herauszufiltern. Und das ist nicht leicht, weil jede Disziplin in Anspruch nimmt, die beste zu sein.
  • Die Klarheit im Kopf weiterentwickeln
    Klarheit im Kopf entsteht nicht in erster Linie durch Hirnjogging und die Anwendung von Memotechniken, sondern durch ein authentisches Leben. Sich selbst zum Ausdruck und in die Wirkung Bringen, aus dem eigenen Herzen heraus Leben. Wie ist das möglich? Durch die Entwicklung von Selbst-Bewusstsein, Selbstwahrnehmung, durch das Erkennen des ureigenen Lebensweges, der ureigenen Lebensaufgabe, durch das Vertrauen in die ureigenen Potenziale und Fähigkeiten.
  • Eingebettet sein in eine Gemeinschaft
    Die Zukunft liegt im Miteinander. Die Zeiten John Wayne’s, der einsam durch die Savanne reitet, sind vorbei. Beziehungsarmut ist Armut an Lebensfluss und Lebensfreude, Armut an gegenseitiger Förderung und Unterstützung. Beziehungsarmut führt zu Abhängigkeit von einzelnen Personen oder von Einrichtungen, die sich um uns kümmern. Menschen, die arm an Beziehung sind, sind in Gefahr, sich bevormunden lassen zu müssen. Reichtum an Beziehung, an Beziehung mit unterschiedlichen Menschen, nicht nur mit seinesgleichen, ist wahrer Reichtum, weil er uns jung hält und mitten im Leben. Gemeinsam das Leben zu bewältigen, ein balancierter Austausch von Geben und Nehmen, ermöglicht uns Selbstbestimmtheit, ermöglicht uns, unsere Würde zu bewahren.
  • Aktiv sein
    Im Älterwerden kommen wir in den Genuss eines Privilegs: Mussten wir uns in früheren Jahren in Systeme wie Ausbildung, Familie, Beruf… einfügen, lädt uns das Alter dazu ein, aus freien Stücken aktiv zu werden und zwar in jenen Bereichen, in denen es uns Freude macht und in denen wir anderen Freude machen. In denen wir uns selbst verwirklichen und für andere einen wertvollen, vielleicht einzigartigen Beitrag leisten. Im Alter können wir wir selbst sein, ohne uns unterordnen zu müssen, uns dem widmen, was uns interessiert, und wozu uns das Leben gerade ruft.
  • Das Leben mit Sinn erfüllen
    Das Erleben von Sinn ist sehr individuell. Für manche Menschen besteht der Sinn darin, etwas für die nächste Generation zu bewahren, andere finden Sinnerfüllung in kreativen, wissenschaftlichen, sozialen  Tätigkeiten, dritte in religiösen oder spirituellen Disziplinen oder im Dasein für die Familie. Was immer es auch sei, wenn es in Freiheit und nicht aus Schuldigkeit und Pflichterfüllung geschieht, wird es das Leben bereichern. Letztlich sind wir alle Teil eines größeren Ganzen. Was wir durch die Qualität unseres Seins, Denkens und Handelns beitragen zu dessen Wohle, macht unser Leben auf jeden Fall sinnvoll.

Freilich, unser Segelboot durch die Wogen des Ozeans des Lebens zu lenken, ist eine große Aufgabe. Aber welche Alternative dazu bietet sich an? Es führerlos Wind und Wetter zu überlassen, bis es mit Wasser vollläuft und zerbricht? Es ist viel mühevoller, aus dem Unglück heraus- als ins Glück hineinzustreben, als der Erfüllung zuzustreben, mehr und mehr und mehr…

Gerade bin ich, aus Zypern kommend, in Wien gelandet. Körperlich zumindest. Mein Herz ist noch dort bei den zeitlos-archaischen Landschaftsformen rund um Paphos, (Zyperns kulturelle Hauptstadt und europäische Kulturhauptstadt 2017). Dem leise, fast zaghaften Rauschen des Meeres in jenen dem Durchschnittstouristen verborgenen Buchten der naturgeschützten Akamas Halbinsel, die Helga und ich häufig aufsuchen. Dem Gefühl der spätsommerlich milden Sonne auf meiner Haut. Dem überdimensionalen Fresko des allesbeherrschenden Christus in der Kuppel der Kirche des heiligen Raphael u.v.m.  All das schwingt noch nach in mir, bewegt mich, nährt mich.

Als Helga, meine Frau, und ich in dem Dorf ankamen, wo wir seit nunmehr 15 Jahren wohnen, erschien es uns wie ein dezentrales Altersheim. Viele Junge sind in die Stadt fortgezogen (zwischenzeitlich sind einige reumütig wieder zurückgekehrt), und die Alten sind geblieben. So viele 90 bis 100jährige, einige auch darüber! Und die allermeisten von ihnen ausgesprochen rüstig! Nachdem ich ein wenig Griechisch gelernt hatte, setzte ich mich immer wieder zu den alten Männern im Kaffeehaus und staunte, wie geistig rege die Kerle doch alle waren. Nichts mit Demenz oder Alzheimer! Aber auch nichts mit Vereinsamung! Ich bin überzeugt, in diesem Dorf gibt es keinen einzigen einsamen Menschen. Auch nicht die Frauen, obschon das Kaffeehaus für sie Tabu ist, und sie deshalb das Dorfbild weniger prägen als die Männer. Sie treffen sich eher zu Hause zum Tratsch oder beim Einkaufen in dem kleinen Tante-Emma-Laden am Dorfplatz. Sie sind aber, gleich wie die Männer, ein integrierter Bestandteil der Dorfgemeinschaft. Und das scheint sie alle fit zu halten.

Helga gilt als eine Pionierin der Altenarbeit in Österreich. Einen derartigen Durchschnitt gesunder und agiler hochbetagter Menschen hatte aber auch sie im deutschsprachigen Raum nirgendwo kennengelernt. Dies gab uns den Anstoß, genauer hinzuschauen, welche biologischen und psychosozialen Einflussgrößen für eine solche Qualität des Alterns ausschlaggebend wären. Neben dem Eingebundensein in eine Community fiel uns die positive Einstellung der jüngeren Menschen zum Älterwerden auf. Altern bedeutet dem Zyprer weder eine Katastrophe, auch nicht ein unvermeidliches Schicksal, das man nolens-volens auf sich zu nehmen habe, vielmehr sieht man darin einen Lebensabschnitt zum Genießen, Beziehungen zu pflegen, das zu tun, was man immer schon tun wollte, und natürlich für die nachfolgenden Generationen da zu sein. Auch gesellschaftlich fühlt sich der alte Mensch alles andere als auf einem „Abstellgeleise“. Er wird wichtig genommen, spielt eine aktive, mit-bestimmende Rolle sowohl in der Familie als auch in der Dorfgemeinschaft, wird geachtet, nicht trotz sondern sogar wegen seines Alters. „Alt werden ist dem Leben die Krone aufsetzen“, sagte mir einmal ein pensionierter Professor, ein noch jüngerer alter Herr und regelmäßiger Gast im Dorfkaffee. „Die Menschen bei uns im Dorf haben keine Angst vor dem Altwerden, und sie haben auch keinen Grund dazu.“

Sicherlich leistet die mediterrane Küche einen außerordentlich wichtigen Beitrag zur Gesundheit der Menschen. Die Zyprer sind zu Recht stolz auf ihre Küche und beziehen sich, wenn sie selbstverliebt darüber schwärmen, immer auf eine Studie, die ihnen angeblich bescheinigt, dass man nirgendwo in Europa so gesund esse wie bei ihnen. Nicht zu vergessen die Sonne. Zypern rühmt sich ja, über 320 Sonnentage im Jahr zu haben. Die Sonne ist ausschlaggebend für die Produktion von Vitamin D, einem Schlüsselbaustoff für die Gesundheit, für die Stärkung des Immunsystems, für die Prävention gegen Krebs u.v.m. Die Tatsache, dass unser Dorf auf einer Meereshöhe von 700m liegt, macht die Sonne nochmals angenehmer als in der auf Meereshöhe liegenden Stadt. Viele zyprische Familien besitzen Felder, die sie für Obst- und Gemüseanbau vor allem für den Eigenbedarf nutzen. Und wieder sind es die Alten, die zumindest mithelfen bei der Bestellung dieser Felder: Die positive Begleiterscheinung: Sie bewegen sich und beugen auf diese Weise dem körperlichen Verfall vor.

Helga machte mich schließlich auf noch einen Faktor aufmerksam, der mir tatsächlich bedeutsam erscheint: Die alten Menschen leben in einem Umfeld, einem kulturellen, räumlichen, wirtschaftlichen Umfeld, das sie selbst mitgestaltet haben und weiter mitgestalten. Sie erleben sich also nicht als Opfer sondern als Gestalter ihrer Lebensumstände.

All das scheint nicht nur zu Gesundheit und zu einem langen Leben zu führen sondern auch zu persönlicher Zufriedenheit. Und das, obschon, insbesondere seit der Krise, die Pensionen deutlich niedriger sind als in Österreich oder Deutschland. Und von einem Generationenkonflikt im gesellschaftlichen Sinn ist in Zypern auch nicht die Rede.

Für einen Generationenkonflikt gibt es, ebenso wie für die Angst vor dem Alter, keinen Grund, sofern die älteren Menschen selbst Verantwortung übernehmen,

  • Verantwortung für die Entwicklung ihrer Gesundheit,
  • Verantwortung für die Entwicklung von Klarheit im Kopf durch ein authentisches, ethisches Leben, in Übereinstimmung mit dem eigenen Herzen,
  • Verantwortung dafür, gestalterisch aktiv zu bleiben,
  • Verantwortung für das Wohl der eigenen Generation durch Vernetzung und gegenseitige Unterstützung,
  • Verantwortung dafür, einen sinnvollen Beitrag für die nachfolgenden Generationen in der eigenen Familie und der Gesellschaft zu leisten.

In dem Maße, in welchem wir ältere Menschen diese Verantwortung übernehmen, erübrigt sich der Generationenkonflikt. Übernehmen wir sie nicht, sind wir selbst dessen Erzeuger.

In einem Generationenkonflikt sind wohl alle Verlierer, die älteren Menschen aber die ersten. Sie verlieren den Bezug zur Gesellschaft, ihnen droht eine Art Pariadasein mit allen materiellen, sozialen, psychischen und körperlichen Folgen. Aber auch die Gesellschaft verliert die alten Menschen. Ohne sie ist die Gesellschaft nicht ganz, nicht vollständig. Es braucht die alten Menschen, dass sie auf die jungen schauen. Es braucht sie aber auch, dass die jungen auf sie schauen. Dass man sich liebevoll um die Alten kümmert, ist nicht nur für die Alten wichtig sondern auch für Jungen. Es ist Teil des Lebens. Auch die Jungen werden alt, und zwar bald. Das geht schneller, als man denkt. Ihre Kinder werden ihrem Beispiel folgen. Unsere Gesellschaft ist ein Ganzes, bestehend aus Kindern und Jugendlichen, jüngeren und älteren Erwachsenen, Alten und Hochbetagten. Ein Auseinanderdriften der Generationen bedeutet eine Katastrophe. Es liegt in erster Linie an den Alten, diesem entgegenzuwirken. Es liegt an uns älteren Menschen, unseren Teil an Verantwortung für unser persönliches Wohl, für das Wohl unserer Generation und für das Wohl des großen Ganzen zu übernehmen. Verantwortung aber bedeutet, aus uns heraus aktiv werden.

 

Als reiferer Mensch RICHTIG GUT LEBEN – eine Bewegung von reiferen Menschen mit reiferen Menschen für reifere Menschen, das ist ERFÜLLT ÄLTER WERDEN.

Wenn Sie sich aktiv einbringen möchten, wenn Sie an der einen oder anderen Veranstaltung teilnehmen möchten, wenn Sie sich mit Gleichgesinnten in einer Gruppe treffen wollen, kurz:

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, rufen Sie Engelbert Mistelbacher an.


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Engelbert Mistlbacher
Leiter von
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